29.04,2026

Zum Hintergrund dieses Themas auf dieser Homepage: Zwangs- oder „Fremd“-arbeiter im Wurmrevier.
In diesem älteren Artikel tauchte das Wort "EBV" nur einmal auf. Als hätte der EBV nichts mit dieser Zeit zu tun.
Die Infotafel im Energeticon sagt dazu etwas anderes:
In den ersten Kriegsjahren wurden niederländische Grenzgänger sowie franko-polnische und bosnisch-kroatische Arbeitseinwanderer in den Gruben verpflichtet. Ab 1942 entstanden abgeriegelte Lager für „Ostarbeiter", sowjetische Kriegsgefangene und italienische Militärinternierte. Dort herrschten Hunger und Gewalt. 1944 richtete die Gestapo zusätzlich KZ-ähnliche „Arbeitserziehungslager" für „Arbeitsunwillige" und bei Fluchtversuchen Gefasste ein. Rund 850 Zwangsarbeiter starben im Aachener Revier.
Und Zwangsarbeit ist hier nur ein Themenstrang von mehreren. Hier die Hauptüberschriften
Der EBV Kohlscheid in der NS-Zeit
Hier nur die Überschriften der Einzelkapitel:
1. Politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen
2. Der Eschweiler Bergwerksverein – Kohlscheider Kohlekonzern in der NS-Zeit – bis nach 1945
3. Das (Mit)Wirken des EBVs in Kohlscheid von 1933 bis Kriegsende
4. Der Einsatz von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern in EBV-Verantwortung
5. Das Kriegsende vom September 1944 bis Mai 1945
6. Die (fehlende) Aufarbeitung der NS-Zeit durch den EBV
7. Quellen
Mich interessiert das vor allem aus der Kohlscheider Sicht. Ob das jemals fertig wird? Die Quellenlage ist sehr schwierig.
Aktuell eher eine never ending story.