Bergbau in Alsdorf

Erst spät endet der Jahrhundertealte Steinkohlenbergbau des Wurmreviers in Alsdorf mit dem letzten Betriebstag der Kokerei auf Anna 2 am 30.09.1992.

Da die Grube Anna mitten im Zentrum der Stadt Alsdorf lag und noch viele Übertagebauten erhalten sind, kann hier das Kulturerbe Steinkohlenbergbau im Alltag am besten betrachtet und erlebt werden. Für das Wurmrevier ist Alsdorf also herausragend.

Leider verpasst die Stadt Alsdorf die Gelegenheit, dies für Interessenten angemessen aufzubereiten; die Informationen dazu sind eher zufällig über verschiedene Internetseiten verstreut. Dies alles zu bündeln, wäre hilfreich und notwendig für ein Verstehen des Alsdorfer Steinkohlenbergbaus: Tagebauten - in der Stadt, im Annapark oder im ENERGETICON, dem KUBIZ, das Ledigenheim, Vereinshaus GABI -  Werkssiedlungen, Bergehalden, der Weg der Energie, Liste der Baudenkmäler usw.

Zechen und Kokereien in Alsdorf

Die Artikel von Walter Buschmann  beschreiben den Bergbau in Alsdorf sehr ausführlich unter Einbeziehung seiner Geschichte:

Buschmann, Walter: Zechen und Kokereien im rheinischen Steinkohlenrevier. Aachener Revier und westliches Ruhrgebiet. Gebr. Mann Verlag Berlin 1998, S. 167-215.

 

Im Internet finden sich 2 unterschiedlich bearbeitete Fassungen seines Textes:

  1. Buschmann, Walter: Alsdorf_Zeche und Kokerei Anna. Bahnhofstraße/Herzogenratherstraße. Mit Bildern.  Zuletzt geprüft am 27.12.2017.

  2. Buschmann, Walter (2014): Zeche und Kokerei Anna. Zuletzt geprüft am 27.12.2017.

Die erste Fassung ist reich bebildert und beschreibt die heute noch sichtbaren bzw. schon abgebrochenen Tagesanlagen.

 

Die zweite Fassung ist gekürzt um die Beschreibung der erhaltenen oder abgebrochenen Objekte und enthält keine Bilder. Dafür enthält diese Fassung die Literaturangaben und einen Abschnitt zu "Gleisanlagen und Rangierlokomotiven der Grube Anna".

Lore: Grube Anna 1854 - 1983