NS-Zwangsarbeit - ein Thema für Herzogenrath!
Die gerade blühende Magnolie auf Rolduc ist ein Kontrast zu diesem "dunklen" Thema:
Bei meiner Beschäftigung mit dem EBV im Dritten Reich hat sich das Thema Zwangsarbeit geradezu aufgedrängt. Das führte mich zu der Erkenntnis, dass die städtische Erinnerungsarbeit in Herzogenrath angemessener auf Zwangsarbeit und ihre Opfer eingehen muss.
Überlegungen zur Herzogenrather Erinnerungsarbeit
Das Zitat von Aretz zum Fußmarsch der Zwangsarbeiter in Kohlscheid habe ich vorerst verschoben. "Fremdarbeit" in Kohlscheid wird noch genauer beschrieben:
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Aretz kurze Beschreibung ist eher folkloristisch, beschönigend und erfasst den Umfang der Gräuel nicht ansatzweise. Sie muss eingeordnet und ergänzt werden (noch in Arbeit).
- „Fremdarbeit“ war im Dritten Reich (1933–1945) ein NS-Begriff für den massenhaften Einsatz ausländischer Arbeitskräfte. Heute sollte das als NS-Zwangsarbeit bezeichnet werden. Daher ändere ich z.B. Navigationspunkte usw.
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NS-Zwangsarbeit ist eigentlich ein wichtiges Teilthema zum EBV in der Nazizeit. Aber der EBV hat sich dazu nach 1945 nie bekannt, es vielmehr beschönigt. (Bleibt in Arbeit)
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NS-Zwangsarbeit war hier nicht auf den Bergbau beschränkt. Kriegsgefangene wurden in Kohlscheid z.B. für die Gemeinde beim Bau der Luftschutzstollen eingesetzt. Aus einem Lager an der Roermonder Straße kamen die Arbeiter für die Kohlscheider Gießerei. In Herzogenrath sind für die Firma Schmetz und die Glaswerke in Herzogenrath Kriegsgefangenen- oder Zivilarbeiterlager nachweisbar.
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Vermutlich gab es wie anderswo frühe Einsätze in Landwirtschaft, Handwerksbetrieben, Haushalten, über die leider keine Informationen mehr vorliegen.
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Auch wenn es heute keiner mehr wissen will: Zwangsarbeit fand sichtbar statt: die Lager in der Nachbarschaft, der Marsch zur Arbeit durch die Orte und Wohngebiete, die Zusammenarbeit der deutschen Arbeiter mit den Kriegsgefangenen usw.
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Profitiert haben nicht nur die Firmen, die Zwangsarbeiter eingesetzt haben. Andere haben von der Einrichtung und Unterhaltung der Lager, von der Versorgung mit Nahrungsmitteln usw. profitiert.
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Obwohl es unter Strafe stand: es gibt Berichte darüber, wie Einzelne versucht haben, Zwangsarbeiter menschenwürdig, wie Menschen zu behandeln.
Wegen alldem gehört die Beschäftigung mit und die Erinnerung an die Zwangsarbeit zwingend in die Herzogenrather Erinnerungskultur. Nicht gleichwertig zu den jüdischen Opfern der Shoa, aber ergänzend.
Deswegen habe ich meine Seiten zum Thema überarbeitet.
Die Seite NS-Zwangsarbeit im Wurmrevier habe ich samt Aufruf mehr auf Zwangsarbeit konzentriert. Und eine Seite zur Begriffsklärung ergänzt: Fremdarbeiter – Zwangsarbeiter – Sklavenarbeiter - ....
Fragen zur NS-Zeit in Herzogenrath
Änderungen und Ergänzungen
Wieder sind hier Seiten überarbeitet und ergänzt worden - oder weggefallen. Einfach oben aufs Datum achten.
Die Zeittafel zum Kohlscheider Bergbau befindet sich jetzt direkt auf der Hauptseite https://www.maasvoll.de/bergbau-k/.
Kohlscheid von oben ist gelöscht. Solche Entwicklungsübersichten bringe ich direkt bei Thema, z.B. Halde Laurweg - Wohnpark Wilsberg - Grube - TPH.
Im Artikel zur "Alten Bahn" habe ich aus meinem Vortrag Folien mit Bildern zum "Rumpener Bahnhöfchen" und zur Rumpener Brücke.
Im Artikel zum Ehrenmal sind Fotos und Pläne aus dem Stadtarchiv ergänzt.
Neu: Tagesbruch bei Teuterhof am 19. 01. 1901
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